Christuskirche Rödental
Christuskirche Rödental

Die Bergkirche

Beliebt ist die an der Straße zwischen Höhn und Brüx gelegene kleine Bergkirche. Von der kleinen Hochebene aus hat man den Thüringer Wald vor Augen.

 

 

 

Am 25. Juli 1909 war der Grundstein neben einem dort schon bestehenden Friedhof gelegt worden. Bereits ein Jahr später, am 30. Oktober 1910, konnte die feierliche Einweihung gehalten werden.

Es sollte die letzte Kirche sein, die im damaligen Herzogtum Coburg gebaut wurde. Seine Königliche Hoheit, Herzog Carl-Eduard von Sachsen-Coburg-Gotha, und Ihre Königliche Hoheit, Herzogin Viktoria Adelheid, waren bei diesem Festakt anwesend.

 

Erst 1912 wurde Mönchröden selbständige Pfarrgemeinde, die in den 90 Jahren von nur drei Pfarrern betreut wurde.

 

Im Zuge der Selbständigkeit wurden auch die vier Bergdörfer Brüx, Höhn, Rüttmannsdorf und Weimersdorf mit in die Zuständigkeit genommen. Erst durch die politische Gebietsreform (1. Mai 1978) sind die Bergdörfer Stadtteile von Neustadt geworden.

 

1959/60 konnte eine gründliche Renovierung durchgeführt werden. Dabei wurde vor allem der Altarraum verändert. Ein großes Holzkruzifx des Münchner Bildhauers Traxler ist jetzt Blickfang für die Besucher.

 

In den Zeiten des Eisernen Vorhangs hatte sich in dieser Kirche eine Tradition mit überregionaler Bedeutung entwickelt. Bis 1990 gab es immer am 2. Weihnachtsfeiertag die Thüringenmette, ein Zeichen der Verbundenheit im Wort Gottes und im Gebet mit den Menschen jenseits der Grenze. In der Adventszeit leuchtete ein Stern hinüber ins Sperrgebiet. Er wurde zu einem Symbol der Hoffnung. Heute kommen immer am Himmelfahrtstag Christen aus Thüringen (Effelder) zu einem gemeinsamen Gottesdienst in die Bergkirche.

 

Christuskirche Rödental

Pfarrbüro

Natascha Endruweit 

Klosterhof 2
96472 Rödental


Tel: 09563 - 1301
Fax: 09563 - 90039

 

Öffnungszeiten

 
Mo, Mi, Do: 
Di:
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15:00 - 18:00
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